Wer im Alter eine größere Summe bekommt - sei es eine Abschlagzahlung, Sonderzahlung oder gar ein spätes Erbe - legt das Geld meist in Fonds oder festverzinst an, um im Alter ein bisschen zur Rente hinzu zu kassieren. Doch auch Versicherungen bieten eine Lösung: die Rente gegen Einmalzahlung.

Dabei wird das Ersparte so angelegt, dass ein Leben lang eine sichere Rente anfällt, die durch zusätzliche Überschüsse steigen kann. Auf Wunsch kann auch eine Rentengarantiezeit vereinbart werden, was die Fortzahlung der Rente auch dann sichert, wenn der Versicherte vorzeitig stirbt und seine Familie abgesichert wissen möchte.

Schmale Rendite

Ob sich dieses Angebot der Rente gegen Einmalzahlung allerdings lohnt ist fraglich. Denn wenn man einmal eine Beispielrechnung anstellt, kommt man darauf, dass eine Rendite von mindestens 2,5 Prozent erst dann erzielt wird, wenn die Laufzeit über mindestens 21 Jahre mit Sonderzahlungen, bzw. sogar 30 Jahre bei normaler Auszahlung geht.

Steuervorteil

Was aber macht diese Rentenform dann attraktiv? Ein Grund ist sicherlich die Steuer, denn hier wird im Alter nur der Ertragsanteil versteuert, der bei einem Renteneintrittsalter von 65 Jahren nur bei 18 Prozent liegt. Spart man das Geld auf andere Weise an, werden mit der neuen Abgeltungssteuer ab dem Jahr 2009 aber satte 25 Prozent Abzug fällig.

Faktor “Sicherheit”

Das größte Plus der Rentenversicherung ist aber der Faktor Sicherheit. Denn während das Ersparte in vielen Fällen schnell verbraucht ist, ist die Rentenversicherung verpflichtet, bis zum Lebensende zu zahlen - egal, wie alt man wird. Wer also lebenslang auf eine gesicherte Rente setzen möchte ist mit diesem Modell sicherlich gut beraten, wer vor allem Profit aus seinem Geld holen will, der sollte allerdings auf andere Anlagemöglichkeiten setzen.

(Quelle: ddp)