„Meine Reisefotos, mein Besuch bei den Enkeln, mein neuer Mercedes…“. Wer sich so seinen Ruhestand vorstellt, der sollte sich nicht nur auf die gesetzliche Rente verlassen, denn damit könnte es heißen „Mein Nebenjob, mein Gebrauchtwagen, meine Schulden…“. Nicht gerade rosige Aussichten! Bereits jetzt ist klar, dass die gesetzliche Rente in Zukunft nur noch den Grundbedarf der Rentner abdecken wird. Wer seinen Lebensstandart im Alter behalten will, der sollte frühzeitig vorsorgen und sich um eine private, zusätzliche Rentenversicherung bemühen- und der Staat hilft mit! Riester und Rürup heißen die zwei staatlich begünstigten Rentenmodelle.
Die Riester-Rente wird vom Staat durch Zulagen und gefördert. Ihre Bezeichnung geht auf den ehemaligen Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung Walter Riester zurück, der diese Form der Altersvorsorge entwickelt hat, um die Versorgungslücke der gesetzlichen Rente zu schließen. Riestern kann jeder, der rentenversicherungspflichtig angestellt oder Beamter ist. Um die staatlichen Förderungen erhalten zu können, müssen die Sparer mindestens 4% ihres Bruttoeinkommens in einen Riester-Vertrag einzahlen. Dabei hat der Versicherte die Wahl zwischen Rentenversicherungen, Bank- und Fondssparplänen.
Bei der Rürup-Rente profitieren die Sparer nicht von staatlichen Zuschüssen, sondern von erheblichen Steuerersparnissen. Die Rürup-Rente eignet sich daher gut für Selbstständige und Freiberufler. Die von der Steuer absetzbaren Beitragsanteile belaufen sich für das Jahr 2009 auf 66 Prozent bis 20.000 Euro (bei Alleinstehenden) und bis 40.000 Euro (bei Verheirateten). Die Besonderheit bei der Rürup-Rente ist, dass der absetzbare Beitragsanteil bis zum Jahr 2025 auf 100 Prozent ansteigt.
Denken Sie also schon heute an morgen und es erwartet Sie im Alter eine rosige Zukunft!
