Die meisten Bürger glauben im Alter weit besser versorgt zu sein als es tatsächlich der Fall ist.
Diese Fehleinschätzung hat ernste Konsequenzen: Nach einer aktuellen Umfrage des “Bundesverbandes deutscher Banken” haben 70 Prozent der Befragten, die heute noch nicht im Ruhestand sind, nicht die Absicht, künftig mehr für ihre Altersvorsorge zu tun.
Vorsorgeprodukte verstehen
Vor dem Hintergrund dieses fatalen Müßigganges müsse besonders auch die finanzielle Allgemeinbildung der Bürger gestärkt werden. Die Menschen würden die Vorsorgeprodukte nur annehmen, wenn sie diese auch verstehen.
Deshalb müsse die kapitalgedeckte Altersvorsorge einfach, transparent und flexibel gestaltet sein, fordert der Bankenverband.
Bisherige Reformen nicht ausreichend
In Deutschland wurden in den letzten Jahren bereits einige grundlegende Reformen der Altersvorsorgesysteme eingeleitet. Mit der Zunahme der Zahl der Riester-Verträge als auch der Arbeitnehmerbeteiligung an der betrieblichen Altersvorsorge seien erste Erfolge erkennbar.
Dies reiche aber noch nicht aus. Die kapitalgedeckte Altersvorsorge sei der beste Weg, um auch in einer alternden Gesellschaft wirksamen Schutz vor Altersarmut zu gewährleisten, so der Bankenverband.
(Quelle: Bundesverband deutscher Banken)
